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Zuiistgcnosscn! Du bedarfst dieser Brodwcrkzcugc nicht mehr,denn du bist unscrs regierenden Herzogs leiblicher Sohn!"
Robert und Hannchen sprangen bestürzt auf. Sic glaub-ten nun wirklich einen Tollhäuslcr vor sich zu haben.„Herr, das heißt foppen!" schmähltc das Mädchen vonfern. „Erst legen Sic uns eidliches Stillschweigen auf,und dann erzählen Sic ein Mährchen aus Tausend undeiner Nacht, das nur ein Wahnsinniger glauben könnte."
Er lächelte bei diesem Vorwurf, wie ein Manu, derein gutes Gewissen hat und ersuchte die Verscheuchten, wie-der Platz zu nehmen, ihn ruhig anzuhörcn und cs nichtwie mancher faselnde Knustrichter zu machen, der nachAnsicht des Titelblattes sogleich sein Urthcil über das ganzeBuch aussprechc. — Diese Vorstellung fand Eingang;die Flüchtlinge nahten sich wieder, setzten sich aber so weitals möglich von ihm auf die äußerste Kante der Bank,verbanden sich Arm in Arm zu Schutz und Trutz, und er-warteten so die Fortsetzung seiner Wundcrgcschichtc.
„Ich unternahm vor vierzehn Tagen," hob er an, „eineReise in die Hauptstadt, um meine leer gewordenen Arz-ncikastcn in der Hofapvthcke wieder füllen zu lassen. Die-ses Geschäft war in wenigen Stunde» abgethan, und ichsehnte mich zu meinen verlassenen Kranken zurück. Daich aber nach dem scharfen Ritte, den ich gemacht hatte,meinem getreuen Buccphalus einen Rasttag gönnen mußte,so gewann ich Zeit, die große Babel uuscrs Landes, dieich vorher nur immer im Fluge sah, etwas genauer ken-nen zu lernen und Abends in die Comödic zu gehen. Esward ein Siugcspiel: „Der Doktor und der Apothe-ker," gegeben; aber auf dem öffentlich angeschlagenenZettel war ein Bock wider die Rangordnung geschossen,indem mit großen Buchstaben gedruckt stand; Der Apo-