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lcrlebc» fortzusctzcu, und Ofeugabclu oder andern solchenPlunder in eigener hoher Person über die Straße zu tra-gen! Thun Sie das nur ein einziges Mal, so lasse ichniich schnell wieder scheiden!" —
Kiesling horte diese Vorhaltung ruhig an, versprach mitHand und Mund, sich zu verfeinern, und so kam auf derStelle die Verlobung des edlen Paares zu Stande. Eswurden Ringe gewechselt und alle schon abgctheilten Erb-stücke , zum Zeichen des nun gemeinschaftlichen Besitzes,dnrch einander geworfen.
Wahrend dieses lustigen Tumults bemerkte man nicht,daß ein Wagen am Hause vorfuhr. Es kamen Leute dieTreppe herauf; die Stubenthür ward ohne Anklopfcn ge-öffnet, und herein trat — Herr Arnold, von einem jun-ge» Franenzimmcr begleitet. —
Ulrike sank mit einem Schrei auf dcn Sopha; ihr Bräu-tigam kroch unter den Tisch; die beiden Advokaten faßtenwie furchtsame Kinder einander au und zogen sich rück-wärts in einen Winkel.
Der vermeinte Geist blickte die unerwartete Gesellschafteine Minute lang stumm und bewegungslos an und ver-ließ dann erst die Thürschwcllc, um seine Verwandten zubegrüße». Aber Ulrike lag, wie entseelt, mit geschlossenenAugen da, und Kiesling, zn dem er sich unter den Tischbückte, strampelte mit den Beinen wie ein Besessener undverbat sich hiermit alles Gespräch. So überall abgcwicscn,ging er den Sachwaltern zn Leibe und fragte: wie er znder Ehre komme, sic in seiner Wohnung zn finden.
Der Muthigste von ihnen crwicderte: die ganze Stadtglaube, er sch auf nassem Wege in die Ewigkeit gegangen,und seine Verwandten hätte» sich deshalb hierher verfügt,um seine fahrende Habe zu theilcn.