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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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gcbetencr Gast. Zander stellte sich, als bemerke er ihn nicht.Als die Eingeladcncn versammelt waren, trat er in ihreMitte und sprach:Ich will heute zwei Würfe mit EinemSteine thun und neben dem Feste meiner Lcbcnsrettungzugleich die Verlobung meiner Tochter feiern." Philipphorchte hoch auf, bückte sich freundlich und kam mit zierli-chen. Tanzsprüngc» näher. Doch Zander warf ihm dieflache Hand entgegen und sagte:Wir habe» nichts mehrmit einander zu schaffen, Herr Hofstschcr! Wer einen Lap-pen auf seinem Leibe höher schätzt, als mich, der ist nichtwürdig, mein Schwiegersohn zu werden. Aber dortsteht ein edler Mensch! Ich verachtete ihn ich höhnteund mißhandelte ihn ich wollte das Band der Liebezwischen ihm und meiner Tochter zerreißen und cs wäredaher wahrlich kein Wunder gewesen, wenn er gestern, alsich in den Strom fiel, gedacht hätte: der alte Murrkopfmag immer da enden, daß er nicht weiter hadern unddich von deinem Mädchen verdrängen kann. Aber so men-schenfeindlich dachte Wilhelm nicht. Er rettete mit eigenerLebensgefahr seinen Feind und erwarb sich dadurch einenFreund, einen Vater, ein liebes Weib und Haus und.Hof."

Das gesagt, führte er das frohbestürzte Mädchen demhochherzigen Jüngling zu und vereinigte segnend ihre Hände.

Jedermann glaubte, Philipp würde einen lebhaften Ein-spruch thnn, oder sich mit empfindlichen Aeußcrnngcn ent-fernen. Doch er blieb, warf sich in die Brust und sagtemit einer frechen Miene:Ich danke Euch, Herr Zander,daß Ihr mich von einer Fessel, die ich mir ans Ucbcrcilnnganlegte, wieder befreit. In großen Städten lebt ein un-vcrhcirathetcr Mann viel glücklicher, als ein Anderer, dernach jedem lustigen Tage, den er sich ausser dem Hanse ge-