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gcbetencr Gast. Zander stellte sich, als bemerke er ihn nicht.Als die Eingeladcncn versammelt waren, trat er in ihreMitte und sprach: „Ich will heute zwei Würfe mit EinemSteine thun und neben dem Feste meiner Lcbcnsrettungzugleich die Verlobung meiner Tochter feiern." — Philipphorchte hoch auf, bückte sich freundlich und kam mit zierli-chen. Tanzsprüngc» näher. Doch Zander warf ihm dieflache Hand entgegen und sagte: „Wir habe» nichts mehrmit einander zu schaffen, Herr Hofstschcr! Wer einen Lap-pen auf seinem Leibe höher schätzt, als mich, der ist nichtwürdig, mein Schwiegersohn zu werden. — Aber dortsteht ein edler Mensch! Ich verachtete ihn — ich höhnteund mißhandelte ihn — ich wollte das Band der Liebezwischen ihm und meiner Tochter zerreißen — und cs wäredaher wahrlich kein Wunder gewesen, wenn er gestern, alsich in den Strom fiel, gedacht hätte: der alte Murrkopfmag immer da enden, daß er nicht weiter hadern unddich von deinem Mädchen verdrängen kann. — Aber so men-schenfeindlich dachte Wilhelm nicht. Er rettete mit eigenerLebensgefahr seinen Feind und erwarb sich dadurch einenFreund, einen Vater, ein liebes Weib und Haus und.Hof." —
Das gesagt, führte er das frohbestürzte Mädchen demhochherzigen Jüngling zu und vereinigte segnend ihre Hände.
Jedermann glaubte, Philipp würde einen lebhaften Ein-spruch thnn, oder sich mit empfindlichen Aeußcrnngcn ent-fernen. Doch er blieb, warf sich in die Brust und sagtemit einer frechen Miene: „Ich danke Euch, Herr Zander,daß Ihr mich von einer Fessel, die ich mir ans Ucbcrcilnnganlegte, wieder befreit. In großen Städten lebt ein un-vcrhcirathetcr Mann viel glücklicher, als ein Anderer, dernach jedem lustigen Tage, den er sich ausser dem Hanse ge-