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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
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Keine Antwort ist auch eine Antwort!" sagte Rohr-dommel.

Ja, ich sehe wohl, ich bi» verrathcn und verkauft!"rief Elias.Aber ich will mich als Vormund in meinerganze» Macht zeigen. Ich gebe zu der abgekarteten Hei-rat!) durchaus nicht mein Jawort."

Das wollen wir wohl sehn!" schrie Rohrdommel, undfaßte ihn an der Brust und schüttelte ihn.Ihr müßt Jasagen! Ihr habt nichts Erhebliches cinznwendcn! Und wennIhr Euch nicht ans der Stelle zum Ziele legt, so gehenwir mit einander vor Gericht, und Eure Hartnäckigkeitsoll Euch thcncr zu stehen kommen!"

Elias stutzte, doch kam das streitige Ja noch nicht beiihm zum Durchbruch. Rohrdommel, glühend wie eineFeueresse, packte ihn aufs neue, zog ihn gewaltsam ineinen Winkel und rannte ihm ein paar Wörtchen ins Ohr,die plötzlich sein Gesicht mit der Farbe des Schreckens über-zogen und eine völlige Sinnesänderung bei ihm bewirk-ten. Man weiß nicht eigentlich, was ihm der Hitzkopfins Ohr blies; aber cs läßt sich vcrmuthcn, daß cs Dro-hungen waren, die ans geheime Gannerkniffc, wovon derhabsüchtige Gcldkautz in früher» Jahren nicht ganz reingewesen scyn soll, Bezug hatten. Kurz, das Nothmittcl(das man übrigens nicht loben kann) schlug an, und diebeiden Alten entwarfen und unterschrieben sofort eine Ur-kunde, worin sie in de» bündigste» Ausdrücken ihre Ein-willigung zum Ehcvcrcin der Liebende» erthciltcn.

Mit diesem Blatte lief der Schcinsoldat fort, um cs demVergeben nach seinem General vorzulcgcn und sich denAbschied ausfertigcn zu lassen. Die Regimentskanzlci warbei William. Da ward ein förmlicher Abschied in fran-zösischer Sprache geschmiedet, mit erdichteten Namen un-