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gnarticrtcn Soldaten und wollte vor Ungeduld zu allenThürcn hinein, ungeachtet ihm Ncbecka zehnmal die rechtezeigte. Eduard warf sich schnell ans einen Stuhl, undlegte, wie tiefsinnig, den Kopf ans die Sorgcnsänle desArmes.
„Unglückskind!" schrie Herr Rohrdommel, indem er mitoffene» Armen hcreinsiürztc. Eduard fuhr auf, wie einTräumender, und seufzte tief. Der Oheim drückte ihn anseine Brust und vergoß Ströme von Thräncn. „Lieber,böser Junge, ich danke Gott, daß ich dich wieder sehe!"sprach er schluchzend. „Aber in welcher elenden Knechts-grstalt find' ich dich hier! Hast du denn wirklich, als ge-meiner Soldat, zur Fahne des Feindes geschworen?"
„Ja, Herr Onkel, schon vorgestern."
„O weh! o weh! warum hast du mir das gcthan?"
„Ich suche den Tod; ich kann ohne Julien nicht leben."
„Weibernarr! Jungfcrnknccht!" brauste Rohrdommel ansund stieß ihn von sich. „Geh znm Teufel, laß dich todtschießen, du bist keines bester» Schicksals wcrth!" Er liefbei dieser Verwünschung wie unsinnig auf und ab, schlugSchnippchen mit den Fingern, warf den Hut auf den Kopfund riß die Thür auf, als ob er im Zorne sortrenncnwollte. Doch plötzlich fiel er seinem Neffen wieder umde» Hals und rief; „Nein, nein, ich laste dich nicht! Ichmuß dich wieder haben, und soll mich's HauS und Hofkosten !"
„Das rettet mich nicht, lieber Onkel! Aber einige Feder-zügc geben mich Ihnen zurück."
„Goldjunge, Papier her! Ich will zehn Rieß voll schrei-ben. Sage nur was?"
„Eine feierliche Bewilligung für mich, das Mädchen zuheirathen."