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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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und wenn Sie noch eine Weile in Berlin bleiben, so kön-nen Sic mit bei der Hochzeit scpn."

Das hoff' ich," crwicderte Eduard.

Sie bot ihm jetzt Ehren halber ein Abendessen an. Erdankte dafür. Sie trat vergnügt ab, kam aber bald wie-der und sagte: Herr Wipper trage großes Verlangen,mit ihm ein wenig zn plaudern, und bitte um seinen Be-such. Er folgte fröhlich der Einladung, und hatte das solange entbehrte Glück, zwei Stunde» lang i» Juliens Augenwie in einen Himmel zn blicken. Es ward viel Liebesund Gutes mit den Augen gesprochen: die mündliche Un-terhaltung aber führte Herr Wipper mit nichts als Klagenüber die Unersättlichkeit der bisher gehabten Eingnartirung,Dagegen überhäufte er seinen gegenwärtigen Gast mitLobsprüchcn, und ließ sich nicht träumen, daß ihm sein ge-priesener Held mehr Verdruß machen würde, als alle dieander», über die er sich bitter beschwerte.

Als Eduard am folgende» Morgen ansging, flammtenan allen Straßenecken fcnerfarbene Bogen Papier vom größ-ten Formate, auf welchen gedruckt stand:

fünfhundert Thal er zu gewinnen!

Es wird seit vorgestern ein junger Mensch vermißt (Hier folgte eine ausführliche Beschreibung vonEduards Gestalt und gewöhnlicher Kleidung.) Wervon ihm sichere Nachricht geben kann, empfängt cb-gcdachtc Belohnung bei

Daniel Rohrdommel.

Denselben Aufruf fand Eduard bei William in derZeitung, mit dem erfreuliche» Zusatz:Wenn sich derjunge Mann, den sein Oheim mit dem größten Leidwesenvermißt, noch am Leben befindet, so wird ihm die unbe-