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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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dein armen Schlucker cincu hurten Thaler, und murmelteaus dem Tuche hervor:Kamerad, ich fand dieß Geldvorhin auf der Gasse; nimm es hin und ertränke deinenVerdruß in Wein!" Das gesagt, entfernte er sich schnell.Die Franzosen sahen ihm, wie einer Wundcrerschcinung,mit sprachlosem Erstaune» nach.

Er eilte zu William.Du hast mir eine sehr unruhigeNacht zugezogc»;" sagte Dieser.Gegen zwölf Uhr, alsich eben zu Bett gehen wollte, stürmte die Hausglocke.Es ward zugleich mit Hand und Fuß an die Thür gedon-nert. Kurz darauf stürzte dein Oheim zu mir herein undfragte keuchend, ob du hier scpst, oder ob ich deinen Auf-enthalt wisse. Ich sagte nein. Er schlug die Hände überdem Kopfe zusammen, brach in ein Jammergeschrei aus,riß mich unwiderstehlich mit sich fort, setzte zehn oder zwölfKaffee- und Weiuhäuser, wo er dich zu finden glaubte, inMarin und rief zuletzt die Polizei zu Hülfe: denn er ließsich nun nicht ausrcden, daß du unter Räuber und Mör-der gefallen scpst. Ich machte mich jetzt von ihm los;aber der gute, von Augst und Kummer gefolterte Manndauerte mich in einem solchen Grade, daß ich ihm beinaheden ganzen Handel entdeckt hätte."

Das wär' ein schönes Frcundschaftsstück gewesen!" riefEduard.

Nun, ich habe geschwiegen;" sagte William.Aberich bitte dich, wie weit willst du die Geschichte treiben?Soll sich dein Oheim über dich zu Tode grämen?"

Nein, er soll nur so geschmeidig werden, daß er inmeine Verbindung mit Julien willigt."

Und dahin denkst du den Ehefeind auf diesem Wege znbringen?"