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und hätte ihn bei einem Haare, ohne ihn zn kennen, überden Haufen geritten. Neben ihm jagte ein Polizeidiener,den er aufgcfordcrt hatte, ihm seinen verlorenen Neffensuchen zu helfen. Sie waren im Begriff, den Thicrgar-zu durchstreifen und in Charlottcnbnrg Haussuchung znhalten, weil sich Eduard bisweilen an diesen Orten ver-gnügte.
In einer andern Straße stand der Soldat, de» er Ta-ges vorher auf Irrwegen geführt hatte, im Kreise einigerKameraden und sprach sehr lebhaft mit ihnen. Eduardverhüllte sich das halbe Gesicht mit dem Taschcntuchc, alshätte er Zahnschmerzen, und trat dann keck zu der kleinenGesellschaft, die ihn für einen achten KricgSmann hieltund sich seine» vertrauten Zutritt unbedenklich gefallenließ. Sein Weingeist hatte eben erzählt, wie er umsQuarticrbillct gekommen war, und schilderte nun dasihm daraus entstandene Ungemach. „Ich saß bis Abendsum zehn Uhr im Wcinhause," sprach er, „und wartetewie ein Narr auf den Narren, der mich dort im Stichegelassen hatte. Wo sollt' ich nun mein Quartier suchen?Ich hatte den verdammten Zettel nicht angcsch», wußteweder Straße, noch Haus, noch Wirth, und irrte so diehalbe Nacht in der Stadt umher. Niemand nahm mies-em; niemand gab mir einen Bissen Brod. Endlich wardich von der Runde anfgcgriffen. Ich mußte bis an denMorgen in der Hauptwachc bleiben und komme jetzt ausdem Einqnartierungs-Bureau, wo ich nach vielen Weit-schweifigkeiten und Verweisen ein neues Billet erhielt. Manwarnte mich derb, es besser in Acht zn nehmen: undwahrlich! nicht der Kaiser soll mir's eher anrühren, bisich Dach und Fach habe!"
Der horchende Unglücksvogcl griff in seine Tasche, gab