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»nd dem Vormund erzwungen habe. Mit diesem Blattestellte er sich an die halbgeöffnete Thür und erwartete mitZuversicht, daß Julie bald eine schickliche Gelegenheit er-greifen wurde, sich auf dem Gange scheu zu lassen.
Er hatte nicht falsch gerechnet. Sic kam, als hätte sieda ein häusliches Geschäft zu verrichten; ihre Augen such-ten und fanden den Laurer; doch da sic, wegen der Nähedes Vormunds, keinen Laut wagen durste, so druckte sicblos durch Gcbcrdc» ihre Verzweiflung aus: denn sieglaubte wirklich, Eduard habe sich bei der feindlichen Armeeanwcrbcn lassen. Aber mit lachendem Gesichte flog er ihrentgegen, reichte ihr das Blatt und schlüpfte mit leisen,unhörbarcu Schritten in seine Kammer zurück.
Die Nacht hatte für ihn bleierne Flügel und bestrafteeiniger Maßen seinen Muthwillcn. Er brachte sic schlaf-los Und unbequem auf einem Stuhle zu, weil er sich nichtentschließen konnte, von dem vorhandene» Bette, dessenBeschaffenheit nicht einladend war, Gebrauch zu machen.Am Morgen sagte er zu Rcbcckcn: sein Regiment habein Berlin einige Rasttage; er werde aber den Herrn Wirthin keine Unkosten setzen, sondern immer ausser dem Hausespeisen. Wipper konnte sich über diese Großmuth, als sieihm von seiner Köchin gemeldet ward, nicht genug ver-wundern. „Dieser brave Soldat," sprach er schmunzelnd,„ist ein seltener Phönir, den ich bis ans Ende des Kriegesbei mir zu haben wünschte, wenn ich nämlich dadurch vonandern unartige» Gästen befreit bliebe." —
Eduard ging aus, um bei seinem Freunde zu erfah-ren, ob ihn der Oheim (der ihn als seinen Hausgenossensogleich vermißt haben mußtcl dort gesucht habe. Ehe eraber noch Williams Wohnung erreichte, kam ihm HerrRohrdommel auf einem Micthpfcrdc cutgegcngcsprengt