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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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per.Doch wozu das hohle Geschwätz? Rcbecka, bringeSic den Menschen in sein Behältniß!"

Julie hatte Muhe, sich in gleichgültiger Fassung zu er-halten. Eduards Vcrwandclung in einen gemeinen fran-zösischen Soldaten war ihr ein banges Räthsel. Uni sieso viel als möglich zu beruhigen, ließ er, indem sich derVormund jetzt wieder an seinen Schreibtisch setzte, einenheitern Trostblick zu ihr hinglciten und folgte dann dervor ihm her wandelnde» tzanipc, die ihn i» ein wüstesund unsauberes Kämmerlein führte. Doch er nahm dasNest ohne Widerspruch in Besitz.

Begehrt man heute noch etwas?" brummte die Alteverächtlich.

Nichts, als Wasser und Tinte!" sagte Eduard.

Herr Wipper, der indessen befürchtet hatte, daß Kücheund Keller stark in Anspruch genommen werden würden,war scelcnfroh, als ihm die Köchin diese Antwort llbcr-brachte.Das muß ein Gelehrter sepn!" rief er ans.Nun, wenn er morgen ohne Frühstück wieder fortgeht,so kommen wir dießmal mit einem blauen Auge davon."

Eduard hatte seinen Tornister mit Speisen und Weingefüllt und konnte daher auf hauswirthliche Beköstigungleicht Verzicht thun. Rcbecka versah ihn hurtig mit Was-ser und Tinte, damit er sich nicht etwa bei längerem Ver-zug anders besinnen sollte. Er hingegen erfreute sie jetztnoch sogar durch die Erklärung, daß er keines Frühstücksbedürfe. Diese Höflichkeit erwiedertc sic mit dem freund-lichsten Auwunsch einer guten Nacht.

Er setzte nun für Julien die Geschickte seines Svldatcu-spiels auf und schloß mit der Betheuerung: er werde dieseMaske nicht eher ablegcn und aus dem Hause weichen,bis er die Genehmigung ihrer Heirath von dem Oheim