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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
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schlappte murrend die Treppe hinauf. Eduard folgte ihr»nt unruhigem Herzklopfen. Sie ging nach der herrschaft-lichen Wohnstube, trat hinein, ohne mit ihm über denVortritt zu complimentircn und sagte:Schöne Wirthschast!Da fuhrt »ns der Teufel noch in stockfinsterer Nacht Ein-guarticrung auf de» Hals!" -- Herr Wipper, der imSchlafrock und mit einem Lichtschirm über den Augen anseinem Schreibtische saß, erhob sich wild und griff mitunhöflicher Hastigkeit nach dem Quarticrbillct, das ihmEduard darrcichtc. Und indem fich dieser zugleich in fran-zösischer Sprache entschuldigte, daß er noch so spät dieNahe des Hauses störe, trat Julie, mit einem Lichte inder Hand, durch eine Ncbcnthiir herein und erschrack überdie bekannte Stimme, die unter dem fremden, häßlichenHute hcrvortöntc, so heftig, daß sie einen Schrei ausstießund zurückfuhr.

Liebchen, entsetze dich nicht!" sagte Herr Wipper.Wirmüssen diese Landplage mit christlicher Geduld ertragen."

Eduard zog den entstellenden Filz ab und verbeugte sichgegen Julien. Sic kannte ihn. Ihr Gesicht erglühte.Er aber, um des Vormunds Aufmerksamkeit von ihr ab-zulenkeu, wandte sich schnell wieder zu Jenem und äng-stigte ihn mit einem Schwall sranzösischer Worte.

Schon gut!" rief Elias mit abwehrcnder Hand.Ichverstehe Seinen Wischwasch nicht."

Ich aber verstehe Ihre Sprache!" versetzte Eduarddeutsch.

So?" sagte der Vormund, etwas unangenehm über-rascht.

Das ist auch kein Wunder;" fuhr Jener fort.Wirgehen ja lange genug in Deutschland ein und aus."

Ihr bezahlt aber Eure Sprachmcister übel!" sagte Wip-