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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
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sein Freund war gegen alle Einwendungen taub und drangauf kriegerische Ausrüstung. Es mußte Rath geschafft wer-den. Ein alter Sarraß und eine Flinte waren im Hausevorhanden. Den Hut, den Mantel und den Ranzen kaufteWilliams verschwiegener Bedienter in einer Trödelbude,deren Inhaber ihn nicht kannte. Alle drei Stücke hattenzu ihrem Zweck ein treffliches Ansehen. Besonders warder Hut ein so plattes und brandgelbes Wesen, und griff,wenn man ihn auf den Kopf setzte, so keck nach den Schul-tern hinab, daß man darauf geschworen hatte, er müsseviele Jahre lang in einem französischen Linienrcgimentegedient haben. Als sich Eduard damit bedeckt, den kurzenMantel mit Acrmeln augczogcn und sich überhaupt inmarschfertigen Stand gesetzt hatte, erhob William, so stillund ernsthaft er sonst war, ein ausgelassenes Gelächterund Händeklatschen, und sagte:Wahrlich, du siehst aus,als hättest du schon in dreißig Schlachten gesuchten!"

So kam die Abenddämmerung heran: der Zeitpunkt, denEduard erwartet hatte. Er machte sich nun auf den Wegin sein romantisches Quartier, nachdem er zuvor seinenFreund beschworen hatte, ihn nicht zu vcrratheu. Schonsah er Wippers Haus von Weitem, als er noch einenKnabe», der ihm begegnete, zum Wegweiser aufrief, umsich durch diese Gclcitschast vollends ganz das Ansehen ei-nes wildfremden Menschen zu geben.

Aber Monsieur schenken mir doch etwas?" sagte derKnabe.

Das ist des Wirths Schuldigkeit!" antwortete Eduard,der sich gleich an der Thür einen lustigen Auftritt zuberei-tcn wollte.

Ach, lieber Monsieur, die Wirthe geben nichts?" ver-setzte der Kleine.

LMigbcm'S sämmtl. Sehr. VI. Bd.

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