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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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Ohnmächtigcn in die Ohren, besprengte ihn mit Wasser,kitzelte seine Nase mit Federn, »nd er schlug zur höchstenFreude aller Anwesende» die Augen wieder aus Er winkteseinen Acrztcn, sich zu entfernen. Sic gehorchten mit Seuf-zen ; doch er behielt keine» Augenblick Ruhe. Herr Fidibusstürmte herein und gcbcrdctc sich wie ein Besessener überdie Entweichung seiner Auscrwähltcn.Auch meine treff-liche Rede," fuhr er kläglich fort,geht in die Pilze! Ichwollte sie in der Land trompete, dem beliebten Wochcn-blattc, abdrucken lassen, und wir hätten Ehre damit einge-legt : aber nun wird die Trompete unsre Schande verkün-digen."

Wer kan» helfen?" seufzte der Burgcmcister.Waskönnen wir thun?"

Den Flüchtlinge» reitende Boten nachscndcn;" versetzteder Stadtschreibcr.

Das müßten solche scpn, die in der Walpurgisnachtans Ofcngabcl» reiten;" spöttelte Jener.Denn wer sonstkönnte Gesindel cinholcn, das wahrscheinlich der Geierdurch die Lüfte fvrtgcführt hat?"

Herr Fidibus behauptete rcchtsgclchrt: es müßten wenig-stens Haftbricfc erlasse» werden. Diese bewilligte Tobiasgegen den Maler, verbot aber klug genug, Kunigundensdarin zu erwähnen, damit die Familie Nußknacker nichtöffentlich um Ehre und Reputation komme.

Die Haftbricse fruchteten nichts. Man hörte sechs Mo-nate laug von beiden Entflohene» kein Wort.

Endlich brachte die Post einen Brief an Herrn TobiasNußknacker, regierenden Burgcmeistcr zu Zicgenbcrg. DerUmschlag war mit den Ortsnamen: Basel, Mainz undmchrcrn andern bezeichnet, die dem Postmeister insgcsammtböhmische Dörfer waren. Neugierig ließ er sich von dem