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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
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Kerl, Ihr ftpd toll!" brüllte Tobias, und packte ihn ander Brust.

Ja, er ist fort!" sagte der Frohn.Das wird nuneinmal nicht anders, wenn mich auch Ew. Hochedeln zer-reißen und verschlingen. Ich ging diesen Morgen in seindreifach verschlossenes Gefängniß, um ihn zur Tortur zuwecken; aber das Nest war leer, und auf der Bank lagdieser Zettel."

Hastig griff der Burgemeister nach dem beschriebenenBlättchen und las:

Lebt wobt, .Herr Cvnsul! Ich reise von hier.

Verzeiht, das; ich deß mich erkühne.

2ch bin ein BiSchen klüger «U6 Ihr;

Das ist der Teufet, dem ich diene!"

Impertinent!" brummte Tobias. Das Blut kochte inseinen Avcrn.Margarethe!" rief er zur Thür hinaus:Sagt Kunigunden, sie soll mir die Schachtel mit nieder-schlagendem Pulver schicken." De» Häscher fuhr er an:Schert Euch zum Stadtschrcibcr!" Dann warf er sichauf einen Stuhl, las die Abschicdskarte nochmals durchund zerriß sic.

Ach, daß sich Gott erbarme!" heulte setzt Margaretheherein.Um Gottcswillen, Herr Burgemeister, erschre-cken Sie nicht! Jungfer Kunigunde ist über alle Berge!Das Bett steht da, wie ich es gestern gemacht habe, undder Klcidcrschrank ist offen und leer."

Tobias starrte sie an: die Lippen wurden ihm blau; erfiel in Ohnmacht. Margarethe kreischte zum Fenster hin-aus um Hülfe. Es fehlte nicht an Beistand; denn dasganze Städtchen war schon in Bewegung, um den Jnqui-sitcn zur Martcrkammcr führen zu sehen. Man schrie dem

LnngbKtt's sämnill. Schr. VI. Dd. Ist