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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
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vcrlange de» hochedeln Herrn Burgemeister unverzüglichzn sprechen.Mir ahnt schon, was er bringt!" sagteTobias zn sich selbst, indem er den Schlafrvck anzog.DerArrestant will gutwillig beichten, um gesunde Glieder znbehalten. Recht gut! So bin ich der verdammten Redeüberhoben. Doch bei dem allem ist's Jammer undSchade, daß die heutige Solennität rückgängig wird; sichätte im ganzen Lande ei» für uns rühmliches Aufsehengemacht. - Nun, desto gewisser bleibt uns der Scheiter-haufen !"

Er öffnete jetzt; der Scherge stürzte todtcnblcich ihm znFüßen und schrie wie ein Wahnsinniger:Ich bin einunglücklicher Mann! der ganze hochwcisc Rath ist unglück-lich!" -

Ei, warum nicht gar!" sagte Tobias.Die Sache istnicht so schlimm; ich bin schon darauf vorbereitet."

Gott scp Dank!" sprach der Frohn, und stand getrostwieder auf.Ich hatte eine schreckliche Nacht. Non elfbis zwölf Uhr wirthschaftcte der Teufel in der Frohnfestc.Es heulte wie Eulen, es brüllte wie Löwen, cs lief wieauf Hufeisen die Treppe ans und nieder. Wer da? schrieich herzhaft in den Tumult hinaus. Da erhielt ich voneiner unsichtbaren Hand eine Ohrfeige, die sich gewaschenhatte. Ich wühlte mich zitternd und zagend in meine Bet-ten. Das Getöse dauerte fort, und endigte sich erst, daes zwölf schlug, mit einem Gckrach, als stürzte das Haus ein."

Hu! mich schaudert!" sagte Tobias.Lauft zum Stadt-schreiber und laßt den Spuk registrircn, damit der Jngnisitbei der peinlichen Frage darüber vernommen werden kann."

Der Jnquisit? vernommen?" fragte der Schergekleinlaut.Ich denke, der Herr Burgemeister wissen esschon, daß er verschwunden ist." -