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vereinter Macht gegen das geflügelte Volk zu Felde, undnach einer thätigcn Viertelstunde war es gänzlich ver-nichtet.
Jetzt ließ Herr Tobias ein paar hundert Ellen Bind-faden bringen, schnürte und fesselltc damit alle Fensterflügelzusammen, und drückte überall sein Siegel darauf. DerLadcndicner und die Köchin bewunderte» diese Gränzenbe-sestignng als ein Meisterwerk. Gundchcn aber lachte hin-ter dem Nücke» des geschäftigen Ingenieurs. „Das sollmir wohl helfen!" sprach er, als er das letzte Fenster pet-schirtc. Er ward auch wirklich den ganzen Tag von keinerFliege an der Wand weiter geärgert. Mit Gcmuthsruhelegte er sich Abends zu Bette und schlief bis an den HellenMorgen. Da weckte ihn ein Knebeln in der Nase. Ergriff hastig dahin, erhaschte eine hinein spazierte Fliege,und entsetzte sich über einen zahllosen und crzfrechcn Schwarm,der seine Kammer dnrchschwirrte.
„Ist denn der Teufel hier los?" schrie er auf, sprangvom Lager, fuhr in seinen Schlafrock und stürmte seineLeute aus den Betten. Sic sahen ihr blaues Wunder ander Jnsectcnschaar, die während der Nacht, wo doch die Flie-gen gewöhnlich keine Reisen unternehmen, angckommen war,und durch Mauern und versiegelte Fenster ihren Einzuggehalten hatte.
Mit offenem Munde standen die Gaffer da; die Hautgrieselte ihnen, und einstimmig bethcucrtcn sie: das gehenicht mit rechten Dingen zu. Der Burgcmeistcr comman-dirte zum Angriff: aber seine feigen Haustruppen, die sichmit Zaubergeschöpfcn in keinen Kampf cinlassen wollten,nahmen Reißaus. Nur Gundchcn hielt treulich Standund half dem Oheim die fliegende Rotte vertilgen. Dochgewann sie dadurch keinen Dank. Er beobachtete vielmehr,