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nutzes Gesindel. Ich wollte Dich lieber mit dem Gcmcin-dchirte», als mit einem Lassen von jenem Gelichter ver-heiratet sehen."
Kunigunde dachte nicht so philistcrmäßig von den schö-nen Künsten, und liebte de» Maler so innig, das» der Oheimmit allen seinen Abmahnnngcn nichts dagegen vermochte.Es wurden Blicke und Briefchen gewechselt, heimliche Zu-sammenkünfte verabredet und gehalten; kurz, die Sacheging ihren natürlichen Gang. Der Oheim lauerte, pol-terte, sperrte das Märchen ein, und wollte den Liebhaber,als einen gefährlichen Fremdling, aus der Stadt verweisen;aber Dietrich verschaffte sich von höherer Hand eine» Schutz-bricf, und schlug, darauf gestützt, bei jeder Gelegenheit demaufgcblaseneu Burgcmcister ein Schnippchen.
Diese Feindseligkeiten und Neckereien waren das Vor-spiel des Fliegcnstrcites.
Herr Tobias rief, als er den Schergen wieder entlassenhatte, seine Hausleutc zusammen, bewaffnete sie mit Flic-gcnklappc», und lieferte den bei ihm eingedrungcncn Fein-den ein Treffen. Sic litten eine völlige Niederlage; mansah und hörte keine Fliege mehr. Des Burgemcistcrs auf-geregte Galle beruhigte sich. Er wirbelte mit eigener Handalle Fenster zu, und verbot die Oeffnung derselben, umvor neuen feindlichen Einfällen sicher zu seyn.
Es war aber dennoch, ungeachtet man seine Anordnungnicht übertreten hatte, am nächsten Morgen ein zehnfachstärkeres Heer cingerückt und durchschwärmte summendund brummend das Hans. Tobias wollte aus der Hautfahren; seine Dienerschaft fand das Ding unbegreiflich;besonders Kunigunde drückte sehr wortreich ihre Verwun-derung ans. Nach langem Geschwätz und vergeblicher Mühe,den unerklärlichen Vorfall zu enträthseln, zog man mit