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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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als er mit ihr allein war, ein hartnäckiges Stillschweigen,mid beschielte sic blos von der Seite mit finstern, miß-trauischen Blicken, die den nahen Ansbrnch eines Sturmesverkündigten.

Bald nachher ließ er seine College» zu einer ausseror-dentlichen Berathschlagung auf's Nathhaus berufen. Siceilten vom Backofen, von der Branpfanne und vom Wurst-kessel hinweg, um den Vortrag ihres hochverehrten Ober-hauptes zu vernehmen. Herr Tobias eröffnetc ihnen seineMcgennoth mit den kleinsten Umständen, erwähnte derhäuslichen Vorsichtsmaßregeln, die er fruchtlos dagegen ge-troffen hatte, und zog aus dem allen den Schluß, daßZauberei im Spiele scy.

Das läßt sich gar nicht anders denken!" riefen die ehr-liche» Jahcrrcn.Aber wer sollte wohl in unserer gutenStadt einen Bund mit dem Teufel geschlossen haben?"Welche Frage!" versetzte Tobias.Ich dächte, das konntetIhr nach dem allen, was ich Euch von dem fremden Malererzählt habe, mit Händen greifen."

Ja, daß ist wahr!" sagten sie, und bestraften sich ein-ander selbst durch Kopfschütteln und flämische Gesichter, daßsie das nicht früher cingcschcn hatten.

Man sollte und könnte den Schwarzkünstler sogleich inVerhaft nehmenfuhr Tobias fort:um jedoch recht sicherzu gehen, wolle» wir noch erst einen neuen Hcrenstrcichabwarten. Aber dann, meine Herren, fahren wir zu undtreiben die Sache bis zum Scheiterhaufen."

Ja, bis zum Scheiterhaufen!" wiederholten die Naths-hcrrcn, und schlugen mit ihren harten Fäusten grimmigaus den Tisch. Damit schloß sich die Sitzung.

Gundchen crricth cs, daß die ungewöhnliche Nathsver-sammlnng ihren Geliebten betreffe. Daher schlich sic, als