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Mal in Wcidcnbach gesehen hatte, nicht pfiffig genug scp,ihn unter der Vermummung zu kennen.
Mit Anbruch des Markttages kleidete er sich in die Lum-pentracht eines armen Htrtcnwcibcs, entstellte sein Gesichtdurch ein Augcupflastcr, gürtete sich einen Spinnrocken anden Leib, verhüllte diesen Putz mit einem Mantel, setztesich mit seinem Kammerdiener zu Wagen, und lenkte diePferde selbst, um nicht durch den Kutscher verrathcn zuwerden. Sie fuhren stracks in einen dichten, von Ram-mels Gute bis zur Stadt hinlaufcndcn Wald. Da warfder Hofrath den Mantel ab, stieg ans und lauerte, wieein Strauchdieb, am Wege.
Es wahrte nicht lange, so kam Herr Rannncl, in einemgrünen Kleide mit goldenen Treffen, auf einem mächtigenSchimmel geritten. Hinter ihm trabte Thomas, seinReitknecht, der zu dieser wichtigen Reise eine neue gelbeJacke und einen blauen Fedcrbusch auf den Hut bekommenhatte. Herr und Diener schwatzten traulich mit einander.Plötzlich hinkte Spitzkopf, als wäre das linke Bein um'eine halbe Elle zu kurz, aus dem Gebüsch hervor, wiegtesich spinnend quer über die Straße, sah schmunzelnd amgrünen Reiter hinauf und sagte: „Guten Morgen, meinschöner Herr! Glück auf den Weg!"
„Daß dich die Pest!" brummte Nammel zwischen denZähnen, und lenkte den Schimmel um. „Wo wollen Siehin?" fragte Thomas. „Nach Hause!" sprach sein Herr.„Sahst du nicht die alte Drude über den Weg gehen? undsogar spinnend gehen? Sie spinnt mir einen unglückli-chen Tag." —
„Ei, glauben Sie solch Zeug nicht!" ricfThomas. „DerTeufel weiß aber auch, was die fremde Here hier zu schaf-fen hatte!"