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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
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mit seinen tausend Thalcrn so weit auf die Hcfcu gekom-men war, daß er sich kein Fuhrwerk mehr auschaffcn konnte.Er mußte sich zum Reiten bequemen, und ein glücklicherUmstand kam seiner schwachen Kasse zu Hülfe. Es wur-den gerade damals Artillerie - und Packpfcrdc, die einenFeldzug mitgcmacht hatten, an den Meistbietenden verkauftund waren um ein Billiges zu habe». Er erstand für sichund seine» Kammerdiener ein Paar tüchtige Rappen, dasStück zu fünf Thalcrn. Sie hatten freilich Leide zusam-men mir ein Auge, doch um so weniger wurden sic scheu.Herr von Pampcl bestieg als Vorrciter den Gaul, der dasgemeinschaftliche Auge besaß. Der Blinde, der den Kam-merdiener trng, sah mit den Ohren nnd folgte treulichdem schallenden Hnfschlagc seines Vorgängers.

Ungefähr ein Fahr lang zog Herr von Pampcl voneinem Rittersilze zum andern, und fand an den meistenOrten eine höfliche und gastfreundliche Aufnahme, die erhauptsächlich seiner noch gut gehaltenen Offieicrsuniformnnd seinen Aufschneidereien verdankte. Er rühmte sich gro-ßer Kricgsthatcn nnd klagte aller Welt, daß er blos durchden geschlossenen Frieden außer Dienst und um die Hoff-nung gekommen sep, General zu werden. Da er in demLande, wo er seine Kreuz- und Querzüge austcllte, einFremdling war, so mußte man die Mährchcn von mitge-fochtcnc» Schlachten gelten lassen nnd konnte ihn nichtdurch eine Handvoll Heu stumm machen. Man bedauerteihn als eine» unglücklichen Kavalier und war überall be-reit, ihn einige Tage gut zu bcwirthcn. Hier und da gabman ihm auch eine stattliche Nittcrzchrung mit auf denWeg.

Aber er drehte sich in einem zu engen Kreise herum,