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Achtunddreißigfies Kapitel.
Dvktvr Luthers Gednnkcn über das ihm zugedachte Denkmal.
— Abtritt deS Helden von der Bühne.
Wo baarcs Geld lachte, war Herr von Pampel nietranrig. Er nahm also auch jetzt die ihm angewieseneSumme von beinahe tanscnd Thalcrn wohlgemnth in Em-pfang, und war gegen den Fürsten so dankbar, das Geldnicht ans dem Lande zu schleppen, sondern es sogleich inder Hauptstadt zu verzehren. Er brauchte dazu mit Bei-hülfc seines Kammerdieners ungefähr fünf Monate Zeit.Das waren die letzten Noscntage seines Lebens. Er mußtesich nun entschließen, ein landfahrender, irrender Ritter zuwerden und da und dort auf Unkosten des reichen undmitleidigen Landadels zu leben. Eine neue Versorgungals Geschäftsmann zu suchen, fiel ihm nicht ein. Er sah,daß er sogar durch die Kochkunst nicht fortkam, und siewar doch der Inbegriff aller Kenntnisse, die er sich aufErden erworben hatte.
Da die wenigsten Landgüter an der Heerstraße liegen,so konnte er sich auf seiner Reise der öffentlichen Post nichtbedienen; er mußte sich mit einer eigenen Gelegenheit ver-sehen. Das fiel ihm, leider! nicht eher ein, als bis er
Langbein'S sännntl. Schr. VI. B!>. 12