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das erste Gericht entsprach nicht seiner Erwartung. Eswar so kraftlos und nnschmackhaft, daß er nur zwei Bis-sen davon über die Zunge bringen konnte. Die folgendenSchüsseln waren nicht besser; denn die boshaften Köchehatten sic entweder versalzt und verpfeffert, oder auf an-dere Weise ungenießbar gemacht. Der Fürst erhob sichungesättigt von der Tafel, ließ ini höchsten Unmnth denObcrküchcnmcistcr rufen und überschüttete ihn mit harte»Verweisen. Herr von Pampel, der sich Rechnung aufLobspruchc gemacht hatte, fiel wie ans den Wolken. Ereilte hinab in die Hofküche, kostete die ans der Tafel ge-wesenen Speisen, fand sic selbst unter aller Kritik undfluchte darüber, daß sich die Erde hätte mögen anfthun,um die Köche zu verschlingen. Aber sic blieben so ruhig,als ob eine Gans zischte, und fuhren am nächsten Tagefort, die Speise» zu verfälschen und zu verpfuschen. DerFürst genoß noch weniger, und schalt desto mehr. Wieein Rasender stürzte sich der Oberküchcnmcistcr abcrmalunter die Köche, und hätte sie beinahe nicht blos mit derZunge gezüchtigt; doch sic hohnlächeltcn nur über seinenEifer und sagten ihm mit frecher Stirne unter die Augen:es lasse sich nach den Formeln, die Sc. Erccllcnz vorge-schriebe» habe, kein vernünftiges Gericht kochen.
„Das lügt ihr Sudler!" schrie er sie an. „Ich willmorgen das Gegcntheil darthnn, will morgen mit eigenerHand die Speisen bereiten, um meine Ehre zu retten undeure Schande zu offenbaren!" —
Bei Anbruch des Tages erschien er in der Hofküchc,band eine Schürze vor und füllte selbst mit allem Zube-hör die Töpfe und Tiegel, che sic ans Feuer gesetzt wur-den. Die Köche waren nur seine Handlanger und durf-ten nichts unternehmen, als was er ihnen befahl. Zn ei-