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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
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ncr gebieterischen Stellung am Herde stehend, warf er dieAngen überall herum und hatte die große Schöpfkelle, aufdie seine Feinde geschworen hatten, als Kommandostabin der Hand.

Es wäre vielleicht alles glücklich gegangen, wenn ersich nur hätte überwinden können, einige Stunden ohneGenuß und Bequemlichkeit auszudauern; allein das wardem alte» Weichling nicht möglich. Als die Vorbereitungs-geschästc abgcthan waren und er glaubte, er könne nuneine Weile rnhn und dürfe nur das Feuer arbeiten lassen,fuhr er husch! »ach Hause, warf sich aufs Kanapee undfing an, die ermatteten Lebensgeister durch Wein zu er-frischen. Beim dritten Glase fiel er in einen tiefen Schlafund erwachte erst nach zwei Stunden. Er jagte mitSchrecken, was die Pferde nur laufen konnten, nach derHofküchc zurück; doch hätten ihn auch Sturmwinde gezo-gen, er wäre dennoch zu spät gekommen. Das Feuerhatte indessen zu viel gearbeitet, und alles, was ihm an-vertraut war, in den Grund verdorben.

O ihr unseligen Köche!" rief er ausser sich:warumhabt ihr nicht Acht gegeben und den unersetzliche» Schadenverhütet?" Sie antworteten trotzig: cs sep ihnen nichtsbefohlen worden und sie hätten geglaubt, es müsse nachseinem Kochspstcm so sehn. Er fluchte gräßlich, zerschlugvor Wnth die Töpfe und warf die Scherben den Köchenan den Kopf.

Es war Tafclzcit und nichts vorhanden, was man auf-tragcn konnte. Er mußte sich zu dem sauer» Gang ent-schließen, dem Fürsten diese Trancrpost zu bringen. Esversteht sich, daß er seine Schuld in ein Mäntelchen hüllte.Er gab vor: der Anfall einer Krankheit habe ihn gcnö-