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Weingott schon beinahe ganz enthaart und zu einer beque-men Prüfung der Organe vorbereitet hatte. Lange fingerteder Minister ans der Platte herum, und der Major falteteindessen, wie ein Betender, die Hände über dem Bauche.
„Herrlich! Trefflich!" — lispelte der Organist", undzog seine Finger zurück. „Wen Hab' ich die Ehre, vor mirzu sehen? — Der Fürst hat mir Ihr Gesuch, doch nichtihren Namen bekannt gemacht."
„Der ist von Pampel," antwortete der Major.
„Bon Pampel?" — rief der Minister mit dem Tonedes Erstaunens. „Es gab vor fünsundzwanzig bis dreißigJahren einen Kadett Ihres Namens, und wenn ich nichtIhre Organe ganz mißverstehe, so sind Sie cs selbst!" —„Ich war um diese Zeit Kadett," sagte Pampel.
„Dem jungen Mann, den ich meine," fuhr der Ministerfort, „begegnete einst, als er des Nachts Schildwache stand,ein unangenehmer Vorfall." —
„Ganz recht, Ew. Lrcellenz! Fünfzehn oder zwanzigbewaffnete Räuber fielen mich an, und — —
Der Minister unterbrach ihn durch ei» unmäßiges Ge-lächter. Pampel schwieg und sah ganz verstört aus.
„Wir sind unter uns," — sprach der Staatsmann, alser sich satt gelacht hatte — „wir können über diese Bege-benheit ein vertrauliches Wort sprechen. Erinnern Sic sichnicht noch eines gewissen Lieutenants Springwall?" —Der Major bejahte diese Frage, und die Reihe des Er-staunens war nun an ihm, da sich der Minister nicht nur
* So könnte man zum Scherz einen und den andern, dasInstrument der Organe spielenden Phantasten nennen,weil er besonder-, »vie der eigentliche Organist, crwaSWind dazu braucht. — Doch ist hier nur von Stümpern,nicht von dein ehrwerthen Meister die Nede.