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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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Fünfunddrcisrigstes Kapitel.

Dos Schädcl-trramen. Die Beichte.

Von Springwall?" fragte der Major, indem eraus dem fürstliche» Zimmer ging, leise sich selbst, und be-trachtete nachdcnkend die Aufschrift des Billcts.Istmir doch, als hält' ich schon irgendwo von einem Spring-wall gehört. Aha! jetzt fällt mir's ein! Es stand jaLei dem Regimcutc, in welchem ich diente, ein Lieutenantdieses Namens, der ein wilder, wüster Mensch war.Gott gebe, daß der Minister sanfter und frömmer ist, sonstwird mir im Ernst um meinen Kopf bange!"

Mit diesem Selbstgespräche trat er ins Haus des Mini-sters, und ward sogleich, als er sich, mit Vvrausscuduugdes fürstliche» Handschreibens, bei ihm hatte anmcldcn las-se», in sein Kabiuct gerufen.

Es kam ihn ein neues Grausen an, als ihm auch hier-auf zwei Tischen hohle Hiruschädel entgcgcngrinztc». Derernste, steife Minister, dessen Gesicht versteinert schien, warebenfalls keine heitere, beruhigende Gestalt. Er winktestumm dem Major, sich auf einen Stuhl in der Mitte derbeiden Schädelstättcn nicdcrzulassen. Ein schauerlicher Platz,den Pampcl mit heimlichem Widerwillen eiuuahm. DerMinister nahte sich ihm, erhob mit einer gewissen Feierlich-keit die Hände und legte sic ihm aufs Haupt, das der