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Jahrcn mit Protest zurück erhaltenen Prnnkcvemplarc sei-nes Kochbuchs. Allein auch jetzt machte dicß Merkchen kei-nen ersprießlichen Eindruck. ES ward allenthalben mitLächeln bei Seite geltest.
Endlich kam er an einen Hof, wo die Tafclgcnüssc mehrals irgendwo geliebt wurden. Hier blühte sein Gluck.Der Fürst ließ ihn, nach Empfang des Kochbuchs, zn sichrufen und that ihm die Eröffnung: er scp nicht abgeneigt,ihn in Dienste zn nehmen, wenn sich, bei der mit ihmvorher anznstcllcndcn Prüfung, hervorthatc, daß er dienöthigcn Fähigkeiten besitze. „Sic haben mir zwar," fuhrcr fort, „ein gutes Kochbuch übersandt, das recht artigeIdeen enthält und viel Küchcngenie zeigt; doch wer stehtmir dafür, daß Sic der Verfasser desselben sind? Könn-ten Sie sich nicht — ich setze nur den möglichen Fall —der Feder eines Andern bedient haben?" —
„Ew. Durchlaucht halten mir zn Gnaden," antwortetePampcl, „das that ich, bei meiner Ehre! nicht. Es ist vonAnfang bis zn Ende mein eignes Produkt, und ich wärejetzt, da ich meiner Licblingswisscnschaft unablässig abgele-gen habe, sehr wohl im Stande, eine verbesserte und dop-pelt vermehrte Ausgabe meiner Schrift zn veranstalten." —„Das glaub' ich, mein Lieber!" versetzte der Fürst: „Al-lein, wenn ich einmal Mißtrauen hegte, so würden Siecs auch dadurch nicht heben; denn die fremde Feder könntedoch abermal mit im Spiele scpn." —
„Nun, so erbiet ich mich in llntcrthänigkcit, Probe znkochen," sagte der ehemalige Stabsoffizier.
„Das würde naher zum Ziele führen;" cntgegnctc derFürst: „ich gesteh' aber, daß ich seit einiger Zeit bei derWahl und Annahme meiner Diener auf Specimina nichtmehr achte. Die neue, treffliche Erfindung, den innern