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als ob cr den großen Mogul beerbt hätte. Nichts in derWelt war ihm zu thcucr, wenn cs nur gut schmeckte.Blasiert trug mich das Seinigc redlich dazu bei, demGeldc des Herrn von Scharreisen, das in langer Gefan-genschaft gewesen war, Freiheit und Flügel zu schaffen.Ein feiner Thcil gcrictb freilich auch bei ihm wieder unterSchloß und Riegel; aber den Nest ließ cr nicht im Ka-sten verschimmeln, sondern brachte ihn sehr thätig unter dieLeute. Sein rastloser Eifer, gute Weine für den Majorauszuspürcn, war gleichsam eine neue Auflage des altenGeschichtchens von dem reisende» Zecher, der seinen Dienerimmer voran reiten, den besten Wein auskosten, und da,wo cr ihn fand, das Wort Udl't über die Thur schreibenließ, bis sich endlich der Herr in Italien zu Tode becherte,und ihm der Diener einen Denkstein mit der b>kanntenGrabschrift setzte:
est. e?;t!
Unser Bacchussobn hielt sich zwar tapfer genug, daß.cr keiner Grabschrift bedurfte, aber auf sein Vermögenkonnte man bald eine dichten. Es verschied in der Blnthcseines Lebens, das höchstens vier oder fünf Jahre gedauerthatte.
„Mein Herr Major," sprach Blasiert eines Tages, „ichmuß Ihne» die unangenehme Meldung thun, daß wir inSumma Sumarum nur noch fünfhundert Thalcr in Kassehaben." —
„Wie? was?" fuhr Pampcl auf: „Fünftausend willEr etwa sagen, und auch das wäre noch verdammt we-nig!" —