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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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und auf die Gewohnheit der meisten Menschen, sich vorGclbsäckcn zu bücke», reiste er in Person dahin, fandüberall freundliche Gesichter und krumme Nucken, doch kei-nen so beträchtlichen Nachlaß, als er sich eingebildet hatte:denn seine Rechnung ging ans Tonnen Goldes, und derganze Braß bestand höchstens aus zwanzigtanscnd Thalcrn.

Alle Menschen, die den Herrn von Scharreisen gekannthatten, behaupteten: er scp wenigstens fünfmal reicher ge-wesen und müsse seinen Schatz irgendwo in Verwahrunggegeben habe». Es geschah daher durch die Zeitungen eingerichtlicher Aufruf, daß sich Jeder, der Geld oder GeldesWerth als anvcrtrautcs Gut von ihm in den Händenhätte, damit melde» und cs ausliefcrn solle. Es erschienaber niemand; denn sic, die er wahrscheinlich zu seinerSchatzbcwahrcrin erkoren halte, die alte Mutter Erde, laSdie Zeitungen nicht und gab also das empfangene Depo-situm auch nicht zurück.

Herr von Pampel, der sich bei alle» Fatalitäten leichtberuhigte, riß sich auch jetzt die wenigen Haare, die demalternden Zechbruder »och übrig geblieben waren, nicht ausdem Kopfe. Er nahm, was sich fand, und schlug seinenWohnsitz in einer größer» Hauptstadt auf, weil dort allenur ersinnlichc Delikatessen zu bekommen waren, und ihmnicht jeder Narr ins Gesicht sah, wenn von Heuschoberngesprochen wurde. Blasiert, der seine Stelle als Kompa-gnie - Chirurgus nicdergclcgt hatte, war sein Begleiter.Er wollte sich zwar nach der Verabschiedung des Majorsvon ihm trennen, konnte dieß aber nicht über sein weichesHerz bringen, als seinem guten Herrn die Erbschaft zufiel.

Uebrigcns bestand Herr von Pampel in der Probe, aufdie ihn das Glück gestellt hatte, gerade so, wie cs vonihm zu erwarten war. Er lebte flott in den Tag hinein,