„Fünfhundert, sagt' ich Herr Major, und cs ist nichtanders/' —
„Da schlag der Donner drein! Zwanzigtausend Thalcrvertrnnkcn, und in diesem Augenblicke noch durstig! —Nun, was hilft's? Ich jage mir dcßhalb keine Kugel durchden Kopf. Fortuna und ich sind gute Freunde; sic wirdschon weiter für mich sorgen." —
„Ganz gewiß, Herr Major! Aber wenn Sie erlauben,so geh' ich in meine Hcimath, um mich Ihnen aus demBrode zu schaffen." —
„Ei, sich doch!" rief Herr von Pampel: „Was du fürein gutherziges Männlein bist! — Nein, nein, so habenwir nicht gewettet. Hast du mit mir geschwelgt, so kannstdu auch mit mir hungern! Doch dahin soll's nicht kom-men. Ich will mich zusammen nehmen, will meine Ta-lente geltend machen. Bin ich denn nicht etwa in hundertFächern zu brauchen? Ich bin Rechtsgclehrtcr, Soldat,Hofmann — kurz, was man nur will. Es müßte dochbeim Teufel! mit Zauberei zugchcn, wenn ich nicht wiederan einem Hofe mein Unterkommen finden sollte. Drumcingepackt und fort! Jetzt haben wir noch ein Bißchen Geld,daß wir Wind machen können, und das ist die Hauptsache!Auf des Windes Flügeln hat sich schon Mancher gehoben." —Es war ein ärgerlicher Umstand, daß sich Herr Blasiertmit seinen geheimen Prisengclkcrn nicht auf die Seitemachen und sein eigner Herr scpn konnte. Doch da sichdicß, ohne Verdacht z» erwecken, nicht hartnäckig durchse-tzen ließ, so nahm er sich vor, cs noch eine Weile mitanzusehcn. Wer weiß denn auch, waren seine Gedanken,ob cs nicht vorthcilhaft für mich ist, wen» ich ansharre.Der Major hat tolles Glück und kommt vielleicht, wie man