DreiunddreiHlftstes Kapitel.
Wie gewonnen, so zerronnen!
Diese unglücklichen Begebenheiten erschütterten unsern Hel-den und seine sorglose Gemüthsruhe. „Blasiert! Blasiert!"rief er seufzend: „nun reut mich's ernstlich, daß ich Habund Gut durch die Gurgel jagte! — Wovon soll ich künf-tig leben? — Graben mag ich nicht, auch schäm' ich michzu betteln; und am Ende-muß doch eins von beiden ge-schehen. — Ach, setzte mich das Gluck nur noch ein einzi-ges Mal in meinem Lebe» auf einen grünen Zweig, ichwollte mich gewiß durch kluge Sparsamkeit darauf erhal-ten!» -
Das Glück stellte ihn auf die Probe. Er bekam — in-dem er eben von- der Armee abreiscn und ans Gcrathcwohlin der Welt hcrnmstrcifen wollte — die Nachricht, daßsein Qheim ohne Testament gestorben scp. Nun hing derHimmel wieder für ihn voll Geigen. Er war der nächsteVerwandte, und die Erbschaft sein, wenn sich auch alle Pro-zeßschmicdc und Flausenmacher auf Erden gegen ihn ver-schworen hätten!
Ein verdrießlicher Ncbcuumstand war der: daß die Erb-schaft an dem Orte gehoben werden mußte, wo seine Fluchtauf den Heuboden aktenkundig und jedem Kinde bekanntwar. Aber trotzend auf die Zanbcrmacht des NcichthumS