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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
Seite
154
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DreiunddreiHlftstes Kapitel.

Wie gewonnen, so zerronnen!

Diese unglücklichen Begebenheiten erschütterten unsern Hel-den und seine sorglose Gemüthsruhe.Blasiert! Blasiert!"rief er seufzend:nun reut mich's ernstlich, daß ich Habund Gut durch die Gurgel jagte! Wovon soll ich künf-tig leben? Graben mag ich nicht, auch schäm' ich michzu betteln; und am Ende-muß doch eins von beiden ge-schehen. Ach, setzte mich das Gluck nur noch ein einzi-ges Mal in meinem Lebe» auf einen grünen Zweig, ichwollte mich gewiß durch kluge Sparsamkeit darauf erhal-ten!» -

Das Glück stellte ihn auf die Probe. Er bekam in-dem er eben von- der Armee abreiscn und ans Gcrathcwohlin der Welt hcrnmstrcifen wollte die Nachricht, daßsein Qheim ohne Testament gestorben scp. Nun hing derHimmel wieder für ihn voll Geigen. Er war der nächsteVerwandte, und die Erbschaft sein, wenn sich auch alle Pro-zeßschmicdc und Flausenmacher auf Erden gegen ihn ver-schworen hätten!

Ein verdrießlicher Ncbcuumstand war der: daß die Erb-schaft an dem Orte gehoben werden mußte, wo seine Fluchtauf den Heuboden aktenkundig und jedem Kinde bekanntwar. Aber trotzend auf die Zanbcrmacht des NcichthumS