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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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sich aufs Sattclpferd, führte den Wagen ins Gebüsch undverschwand. Was weiter damit geworden ist, weiß mannicht. Der Major hörte und sah von seinen Mund - undMagcnschätzcn nichts wieder.

Diese gewaltsame Entführung des Gegenstandes seinerzärtlichste» Liebe kostete ihn bittere Thronen. Er war un-ersetzlich, dieser Verlust! Solche köstliche Leckerbissen warenauf dem ausgczchrten Kriegsschauplätze nicht wieder zubekommen, wenn man sie auch mit Gold hätte aufwiegenwollen. Der Geplünderte schickte sofort an seinen Fürsteneinen kläglichen Bericht, worin er für gut befand, denkleinen Trommelschläger in eine Strcispartei von zweihun-dert Man» zu verwandeln. Diese kühne Schöpfung erwarbihm eine namhafte Entschädigungssumme.

Er hatte sich bisher um die Marketender und öffentlichenFeldküche, die den Schweif der Armee ansmachten, wenigbekümmert; denn er, der bekannte Verfasser eines Koch-buchs, übte seine Kunst praktisch und kochte sich selbst. Daihm aber der verteufelte Tombour das Handwerk gelegtund nichts übrig gelassen hatte, was er in de» Topf oderan de» Spieß stecken konnte, so mußte er sich nun auch,wie seine Kameraden, mit den fliegenden Garküchen bekanntmachen. Er ging von einer zur andern; doch, da er einscharfer und was nicht immer der Fall ist gelehrterKritikus war, so fand er nirgends Befriedigung.

Ein einziges Speisczelt war noch nicht rceenstrt, und erversprach sich, indem er hincintrat, von ihm so wenig alsvon den andern. Aber schon die Sappe flößte ihm einebessere Meinung ein, und die folgende» Gerichte warenseines hohen Beifalls noch würdiger. Diese angenehmeUcberraschnng konnte er nicht in seinem Busen verschließen.Ich muß aufrichtig bekennen," rief er laut,daß ich fast

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