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Jetzt zog er mit seinen Gefangenen im Triumph aufund rühmte sich großer Thatcn. Der kommandircnde Ge-neral schüttelte bedenklich de» Kopf. Man wolle für dicßMal, sprach er, die Sache nicht scharf untersuchen; aberkünftig möge der Herr Major seinen nnzcitigcn Mnth undsein Pferd im Zaum halte» und seine Schuldigkeit aufdem Schlachtfelde thun, damit das ganze Heer von seinerTapferkeit Zeuge scpn könne. — Er brach hier ab; dochein drohender Finger sprach seine verschwiegenen Gedankendeutlich genug aus, und der Major entfernte sich mit stum-mer Bestürzung.
Die Franzosen wichen; die Deutschen rückten vorwärts.Herr von Pampcl hielt sich nun wieder, nach seiner Ge-wohnheit, bei der Bagage auf und hütete seinen Äüchcn-wagcn.
Dieser war eines Tages mit so entkräftete» Thiercnbespannt, daß er weit hinter dem übrigen Gepäck zurück-blieb. Der Major und ein zwölfjähriger Banernknabe,der das Gespann lenkte, befanden sich allein auf der Heer-straße , die, so weit das Auge trug, menschenleer war.Aber ans Ein Mal sprang aus einem Gebüsche, das sicham Wege hinzog, ein verlaufener französischer Tambourhervor und schlug aus Leibeskräften die Trommel. Herrvon Pampcl ließ vor Schrecken eine volle Rhcinweinflaschc,die er eben an den Mund setzte, aus der Hand fallen,und nahm, wie vom Satan geholt, NcißauS. Der kleineFuhrmann besann sich einen Augenblick, ob er dem Trom-melschläger, der nicht viel älter war, als er selbst, Standhalten wollte. Da ihm aber Jener mit gezogenem Säbelzu Leibe ging, floh er auch, und der junge Franzmannsah sich ohne Schwertstreich im Besitz einer ansehnlichenBeute, die er ohne Verzug in Beschlag nahm. Er warf