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in meinem Leben an einem öffentlichen Tische nicht so gutspeiste, wie hier. Ei» einziges Gasthaus nchm' ich ans,das ich als Student in * " srcqucntirtc. Da aß manvortrefflich! Nur Schade, daß der Wirth, Namens Schnick,— ich weiß nicht, ob ihn vielleicht jemand von Ihnen,meine Herren, gekannt hat — ein grober Gesell war, derseine Gäste nicht artig behandelte. Aber was er verdarb,das machte seine Tochter Trndchc» wieder gut. Daswar ein Kcrnmädchen! Gott gcb' ihr heut einen gutenTag!" -
Er stürzte jetzt, zn Ehren seiner verjährte» Liebschaft,einen Römer Wein aus; und indem er zugleich mit denAugen aus dem bauchigen Glase trank, kam die Fcldwir-thin, die im nahen Kochzeltc seine Worte gehört hatte,eilig gelaufen. „Wer sprach von Trndchcn Schnick?"fragte sic und überflog die Tischgesellschaft mit neugierigenBlicken. Der Major schrack zusammen. „Ich war's,"sprach er mit furchtsamer Stimme; seine Gesichtsfarbeverwandelte sich, und er starrte, wie versteinert, die Fra-gende an.
Sie stieß einen Schrei des Erstaunens ans. „Jst's mög-lich?" rief sie begeistert: „Wenn ich nicht träume, so sch'ich meinen alten Freund, den Herrn von Panipcl, vormir!" —
„Ja — nicht anders — so heiß' ich" — antwortete derbeklommene Major.
„Und ich bin Trudchen Schnick!" fiel die Marketenderinein.
„O meine unvergeßliche Freundin!" rief Pampel, undtaumelte vom Stuhl auf und umarmte sie in der Angstseines Herzens. Die sämmtlichcn benebelten Gäste cnthci-