anempfohlen, und rühmte von ihm, er scy hieb- und kugel-fester, als Stahl und Eisen.
Unvcrmuthct schncll begann die Schlacht mit einem Ka-nonenschuß. Major Pampel fuhr ans seinem Rosse hochans, stieß ihm beide Sporen in die Flanke und jagte, wasdas Zeug hielt, nach einer Gegend, wo er das Sprich-wort: „weit davon ist gut vor dem Schuß," bewährt zufinde» hoffte.
„Was Teufel! wo wollen Sie hin?" rief ein General,der in der Nähe hielt.
Pampel hatte nicht Zeit, zu antworten; er sprengtefort, seine treue Kompagnie lief ihm nach, und so ging'sim Fluge einen Hügel hinauf, hinter dem er sicher zu scpnglaubte. Indem er aber ans der andern Seite wiederhinabgaloppirtc, kamen ihm, o Schrecke»! zehn oder zwölfFranzosen entgegen, deren Väter wahrscheinlich bei Roß-bach ansgerissen waren und ihren Geist ans ihre Söhnevererbt hatten. Sie entsetzten sich über den gewaltige»deutsche» Heide», wie er über sic, wandte» sich plötzlichund flöhe» schneller vor ihn:, als er vor ihnen fliehenkonnte, weil sich sein plumpes, hartmäuliges Streitroßnicht ans der Stelle halten und lenken ließ. Er hetztedaher wider seinen Willen einige Schritte hinter den Flücht-lingen her; sic blickten ängstlich zurück, sahen die ganzeKompagnie vom Hügel hcrabstürzcn, warfen die Gewehreweg und riesen: „Pardon!" Nun wußte der tapfere Ma-jor, was er zn ihn» hatte. Er brüllte schrecklich in fran-zösischer Sprache: „Steht und ergebt euch!" Sie gehorch-ten; er nahm sic mit Hülfe seiner Kompagnie gefangen,führte sie weit vom Schlachtfclke hinweg und verweiltean einem sichern Orte, bis sich der Sieg für die Deut-schen entschiede» harte.