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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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rück. Hier bat cr keuchend, ihn nur einen Augenblick aufeiner Bank ruhen zu lassen.Es kann doch wohl"sprach er athemlosbis ans Ende der Straße nurnoch ein Katzensprung seyn? Len will ich schon ab-thuu, che meine Stunde schlägt."

Mein Guter," sagte der Engländer lachend, Ihre Wettegeht total verloren! Sic haben bis jetzt ungefähr erst dendritten Theil der Rennbahn durchlaufen."

Das bezeugten alle Anwesende. Pampcl und sein Kam-merdiener erblaßten.Da schlag der Donner drein!" riefJener.Sechs Fricdrichsdor mit trockuem Munde verlorenund säst das Leben dabei eingebüßt! Zahl' Er aus,Blaffert! Aber künftig wollen wir das Wettlaufen unterWegs lassen."

Am folgenden Tage entschloß cr sich zu einer Lustfahrtnach Charlottcnburg. Er horte, daß vor dem Branden-burgerthore immer Wagen dazu bereit ständen, und begabsich mit seinem Kämmerling dahin. Dieser ging zu Fußvoraus, um das Fuhrlohn zu spare». Pampcl erkletterteeinen offnen, zehnsitzigcn Rollwagen, der nur mit einemeinzigen alten, schindcldiirrcu und hcrzschlächtigen Rößlcinbespannt war.Wird mich das arme Thier wohl fort-bringen?" sprach er zu dem Jungen, der schmutzig undzerlumpt, wie eine Vogelscheuche, auf dem Bocke saß.Oho!" war die Antwort:das Brest muß noch achtoder neun Menschen mehr trecken!"Rasest du?" riefPampel.Du bist ja ein wahrer Quältcufcl gegen deinPferd! Da sollte die Polizei mit dem Schwert oder mitdem Stock drein schlagen!" Der gefühllose Lump nahmdiesen Ernst, der unserm Helden zur Ehre gereicht, fürScherz, und lud alle Welt auf seinem Wagen ein. DieMenschen-Kollekte kam nach und nach zusammen. Neun