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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
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Kcinc Feder beschreibt bie Verlegenheit des Magistrats,der aus lauter gute», ehrlichen Handwerkern bestand. Einsolcher kritischer Fall war auf den, Rathhause in Katzlvchnoch nicht vorgckoinincn. Auch der Stadtschrcibcr wußtesich nicht zu helfen, ungeachtet er die Rechte bis an denHals stndirt hatte. Als Pampcl sah, daß die guten Her-ren zwischen Thür und Angel steckten, drang er immerheftiger auf schleunige Justiz. Sic beschlossen endlich, zwi-schen den Parteien die Gute zu pflegen. Der Nathödiencrwar beordert, den Beklagten oorznladc». Nechcnknccht er-schien mit trotzigen Mienen und Gebenden; denn er machtesich wenig ans den Herren des Raths, weil sie sämmtlichnicht so reich waren als er. Pampcl bot die Hand zmnVergleich und verlangte nichts weiter, als daß der Kauf-mann gerichtlich angclobcn sollte, ihn in den nächsten zwan-zig Jahren weder zu verklagen »och zu mahnen.Nichtso viel Stunden gcb' ich Ihnen Nachsiebt!" antworteteJeremias.Thun Sic, was Sic wollen!" sprach Pam-pcl.Ich wende mich nun an Sic, mein Herr regieren-der Bürgermeister, »nd biti' um gehöriges Verfahren nachder Strenge des Wcchsclrcchtö." Der Konsul und dieübrigen Raths männcr sahen einander beklommen an undzuckte» die Achseln.Sollten Sic mir" fuhr Pampelmit Nachdruck fortGerechtigkeit verweigern, so sch'ich mich gezwungen, bei der hohen Landesregierung dar-über Beschwerde zu führen."

Das wirkte mächtig. Alle Senatoren erhoben ihre Stim-men gegen den Kaufmann, beschuldigte» ihn unbilligerHärte, ermahnten ihn zur Nachgiebigkeit; und da er sich- dennoch zu keinem Vergleich bequemen wollte, kündigtensie ihm Arrest an. Er brach in ein beleidigendes Hohn-gelächtcr aus. Darüber ergrimmte der Bürgermeister, klin-