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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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gelte dem Nathsdicner, und befahl »nt donnernder Stimme,drei Mann Bürgcrwache mit Ober- und Untergcwchr znbestellen.

Jeremias knirschte mit den Zahnen. Er, der Fürst derKauflcutc in Katzloch, konnte sich unmöglich so beschimpfe»lassen; er wollte lieber Hans und Hof verliere». Darumbat er, den gegebenen Befehl znr Mobilmachung der Bur-germiliz zn widerrufen.Ich sehe doch," sprach er miteinem verächtlichen Blick auf den Herrn von Pampcl,daßmir dieser feine Edelmann die schuldige Summe von tau-send Rcichsthalern nimmer bezahlen kann; es kommt miralso nicht darauf an, ihm zwanzig und dreißig Jahre,und allenfalls bis an den jüngsten Tag, Nachsicht zu ge-ben."

Ich acccptirc diese Erklärung," sprach Herr von Pam-pcl,und ersuche den Herrn Stadtschreibcr, darüber einProtokoll abzusasscn."

Meinethalben!" sagte Jeremias.Doch behalt ich mirvor, bei Ihrem Concurs, der wahrscheinlich vor der Thürist, meine Forderung zu liquidircn, und Ihren hier gegen-wärtigen Unterhändler, der mich eigentlich um mein Geldgcschnäntzt hat, mit Fußtritten aus meinem Hause zu wei-sen, wenn er sich wieder darin betreten läßt."

Herr! fuhr Blasiert auf: Befänden wir uns nicht auheiliger GcrichtSstelle, ich wollt Ihne» wohl zeigen, daßich die tolpischc Kunst, die Sie an mir ansübcn wollen,eben auch verstehe!"

Still, meine Herren!" unterbrach ihn der Stadtschrci-Ler:Keine Injurien und überhaupt Ruhe, damit ich meineGedanke» zusammen nehme» und protokollircn kann!"

Die Zänker schwiegen, aber ihre stummen Mienen setz-ten den Streit lebhaft fort. Mancher Schauspieler hätte