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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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und drohte »och unten im Hose mit dem Arni der Ge-rechtigkeit.

Herr von Pumpet kannte die Gewalt dieses Arnis undgerieth in Angst.Fürchte» Die sich nicht!" sagte Blas-iert:Ich stehe dafür, daß Ihnen Nechcnknecht kein Haarkrümmen soll. Das Blättchen wird sich wenden; wir wer-den ihn vor Gericht ziehen, ihm Quartier im Schuld-thurm verschaffen."'

Er redet wie betrunken!" fiel der Edelmann ein.Waskönnen wir dem Kaufmann thun? Er ist uns nichts schul-dig."

Mir nicht, aber Ihnen!" versetzte der Barbier.Siehaben, ohne daß Sic'ö wissen, einen förmlichen Wechselvon ihm in den Händen. Zeige» Sie mir einmal IhrStammbuch!"

Er bekam's, schlug Ncchenknechtö Namen auf und laslaut:

P a m p e l h a u se n, am Tage Johannisdes TanferS, 1792 .

Gegen diesen meinen Sola-Wcchselbricf zahle ick Endcs-untcrschriebcncr an den Hochwohlgcborncn Besitzer diesesStammbuchs, «»Wo litu!», Herrn Thomas von Pampcl,von dato an bis zum Schluß meiner Lcbcnsbude, treueFreundschaft und Liebe. Valuta habe von Hochdcm-selben in vollwichtiger Gegcufrcundschast erhalten, entsagedcßhalb allen Ausflüchten, unterwerfe mich dem Wechsel-recht und nehme Gott zu Hülfe.

An mich aller Orten, wo ich anzutrcffen.

Jeremias Nechcnknecht,Kaufmann in Kayloch.