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vierzch» Tagen eine gute Anzahl Bogen zusammen. DieDrnckkostcn schoß Jeremias vor, weil man ihm versprach,daß einige der goldenen Dosen, die man erwartete, zurTilgung seiner altern Forderungen angewandt werden soll-te». Zwanzig Prachtexemplare gingen, von dcmüthigcnBettelbriefen begleitet, an Kaiser, Könige und Kurfürstenab. Aber diese Bemühungen waren so fruchtlos, als streuteman Saamcn ins Meer. Die meisten beschenkten Höfeübergingen die Sache mit Stillschweigen, und die weni-gen cinianfendcn Antworte» waren schlimmer als keine;denn die Prachtcrcmplare kamen mit ungnädigen Zuschrif-ten zurück, und die Absender mußten die Postsracbt bezah-len. Große Bestürzung! Der Nathgcbcr hatte den einzi-gen Gewinn dabei, daß er von seinen, gnädigen Herrn einPaar Ohrfeigen bekam.
Jeremias war sehr begierig, die goldenen Dosen zusehen, ans die man ihn angewiesen hatte. Er fragie flei-ßig darnach und brachte immer eine Waage mit, um sicans der Stelle zu wiegen. Man verschwieg ihm anfangs,daß die Spekulation völlig verunglückt war, und hielt ihnvon einem Posttage zum ander» mit Vertröstungen hi».Endlich aber ward er verteufelt grob und sagte den bei-den Bnchsabrikanten inS Gesicht, sie verheimlichten dieerhaltene» Fürstcngcschenke, um ihn zu hintcrgchen und ihnimmer mit leeren Hände» abzichcn zu lassen. Nu» warkein Rath, sie mußten mit der nackten Wahrheit hcraus-rücken. Jeremias gcberdctc sich entsetzlich, als er das letzteAnkerte», gerissen und den Schiffbruch seiner Kapitale vorAugen sah. Klage» und Thränen wechselte» mit Flüchenund Verwünschungen ab. Vergebens suchte man ihn zuberuhigen. Er warf trotzig den Hut auf den Kopf, liefohne Abschied davon, schimpfte die ganze Treppe hinab,