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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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dlingen öffentlich zu verbitten. * Der Bartpntzcr hattevon der Ansthcilnng eines solchen Gnadcnlohns noch nieein Wort gehört oder gelesen. Er machte daher bei jenerNachricht große Augen; sie schien ihm ein gefundenerSchatz, und er rannte spornstreichs mit dem Zcitnngsblattaufs Schloß, wo eben wieder ein Gericht Kartoffeln fürdie herrschaftliche Tafel gekocht wurde.Heisa, lustig,gnädiger Herr!" rief er und sprang wie ein Döcklei» insZimmer.Hier sind goldnc Dosen mit goldncm Schnnpf-taback zu verdienen! Schnapp! hat man sie weg,wenn man ein Buch schreibt; und das muß doch keineHc.rerci sepn, da so viele geschrieben werden."

Was soll das Narrcngeschwätz?" sprach Herr vonPampcl, den die nahe Aussicht ans seinen Kartoffclschmausärgerlich machte.Schaff' Er Geld, und bleib' Er mirübrigens mit Seinem armseligen Spaß vom Leibe!"

Ich spaße bei meiner Seele nicht! Hier steht's schwarzans weiß!" fiel Blaffert ein, und las den Zeitungsartikelvor.Frisch zur Feder gegriffen, gnädiger Herr! Sie sindein Gelehrter, schreiben Sic ein Buch, schicken Sic'S anden Fürstcnhöfcn herum, und Sie werden ein steinreicherMann!"

Das wäre nicht übel!" versetzte Pampcl.Aber wassoll ich schreiben? Etwa ein Kochbuch? Von andernDingen versteh' ich, unter nnS gesagt, so viel wie nichts."

Nun gut, ein Kochbuch!" rief der Bartschccrcr.Undich schreib' ein Wcrkchcn über Barbicrmcfscr, so wird unsBeiden geholfen."

Die Buchmacher arbeiteten mm rasch und sudelten in

In dem ReichSnnzcigcr und den Hamburger Zeitungenvom Jnbre isos.