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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
Seite
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Siebenundzwcttiznzstes Kapitel.

Die Buchmacher. Klagelieder Ieremia, aber nicht desPropheten.

Was halsts, daß die gute Mutter beim Einkauf Hellerund Pfennige sparte, da ihr Vorfahr Gold über Goldverschwendet und in seinen Sack gesteckt hatte? Es fehltebisweilen an dein kleinsten Sümmchen, das sie zu Ausga-be» brauchte, und Herr von Pampcl, der sonst immer,gleich dem bekannten Schwelger Lncnllns, getäfelt hatte,mußte sich jetzt oft mehrere Tage hinter einander, wieDon Ranudo de Colibrados, mit trocknen Kartoffeln be-gnügen. In diesen Fastenzeiten war er sehr grillig, undder Hansnarr hatte seine liebe Noth. Er sollte durchausGeld schaffen, und weder Jude noch Christ wollte leihen.

An einem solchen Angsttage las er von ungefähr in denZeitungen, daß ein Gelehrter, der eine von ihm verfaßteSchrift einem Fürsten zngesandt hatte, mit einer goldncuDose voll Dukaten dafür belohnt worden scy. DergleichenBcschcnkungcn waren damals noch so selten, wie sie csjetzt wieder werden, da die gewaltige Lüsternheit nach gold-uen Dosen, die in den letzter» Jahre» eine Menge Schrift-steller und Schriftstellerlinge befiel, einen Fürsten nach demandern bewogen hat, alle darauf abzwcckcnde Bücherscn-