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ewigcs Einerlei. Seine Tage kommen und gehen ohneFreude, ohne Leid; er ißt und trinkt, verträumt die übrigeZeit in einem dumpfen Hinbrütcn, und alles, was außer-halb seiner Dorfgränze geschieht, ist ihm so gleichgültig,daß ihm, wenn er das erste Wort von einem landcrver-wüstcndcn Erdbeben oder von der Schlacht bei Austerlitzhört, die glimmende Tabackspfeife dabei nicht ansgcht. Einsolches pflanzcnartigcs Wesen war Herr von Pampcl ge-worden, seitdem er seinen Landsitz bewohnte. Wir könnendaher über eine ziemliche Reihe von Jahren, die er soeinförmig verlebte, mit dem Flederwisch fahren und unsdadurch für den laugen Aufenthalt schadlos halten, denuns seine frühem Thatcn, als Referendar und Erbschleicher,verursachten. Einige kleine Merkwürdigkeiten, die sich injenem öden Zeitpunkte ereigneten, dürfen jedoch nicht ganzmit Stillschweigen übergangen werden.
Thomas war ungefähr seit drei Monaten unumschränk-ter Herr von Panipelhauscn, als er einen Brief von seinerUuivcrsitätsfreundin erhielt, die seinen Regierungsantritterfahren hatte. Sie erinnerte ihn mit de» schmeichelhaf-testen Ausdrücken an sein Herzensversprechen, erbot sichdagegen zu treuen Liebesdiensten in der Küche, und rühmtesich, um ihn recht lüstern zn machen, sic habe in neuernZeiten ihre Kenntnisse sehr erweitert und werde ihn mitGötterspeise überraschen. Allein dieser Magnet zog nicht.Der französische Koch hatte ihn unwirksam gemacht. Tho-mas schrieb zurück: er scp über den Tod seines Vatersnoch ausser sich, habe sür Lebensfreuden keinen Sinn, undwürde vor der Hand einen grämlichen Ehemann abgebcn.Es sep daher rathsam, eine bessere Gcmüthsstimmuug ab-zuwarten. Sobald diese sich cinstcllc, werde er ohneweitere Anregung davon Notitz geben. Trudchen verstand,