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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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was das sagen wollte, und kümmerte sich um ihren unge-treuen Korpdon nicht weiter.

Der französische Koch, der sie ausgcstochen hatte, warein windiger, aufgeblasener Gauner, der sich das Ansehengab, als ob er einem deutschen Edelmann eine große Ehreerzeigte, daß-er für ihn kochte und ihn prellte. Ersteckte mit dem allvcrmögcudcn Hanshofmcistcr unter einerDecke, und ihr gnädiger Herr empfand bald, daß er sichnicht nach der scinigcn gestreckt hatte. Es fror ihn andie Beine; er konnte sich aber nicht entschließen, sic ansich zu ziehen. Blasiert deckte ihn von Zeit zu Zeit mitdem Mantel einer Anleihe, die er verschiedenen wohlhaben-den Leuten unter andern einem gewissen JeremiasRcchenknccht, der-im nächsten Städtchen ein angesehenerKauf- und Handelsmann war abznschwatzcn wußte,und so ging die lustige Wirthschast noch eine Weile ihrenGang. Herr Rcchenknccht schmauste selbst wacker mit, umauch durch den Mund von seinen vorgeschosicncn KapitalienNutzen zu ziehen. Er kam an jedem Sonn- und Festtagemit seiner alten Hauschrc und seinen sieben ungerathcncnEhepflänzchen angefahren, und cs entstand zwischen ihmund dem Herrn von Pampcl eine vertraute Freundschaft, die:sic durch wechselseitige Einzcichnung ihrer Namen in ihreStammbücher besiegelten. Der Kaufmann that dieß auf einebesonders witzige Art, die ihn nachher, wie wir bald sehenwerden, in einen sonderbaren Ncchtshandel verwickelte.

Dieser Becher- und Stammbuchs-Freundschaft unge-achtet, wollte er mit seinen Füchsen nicht mehr Vorspan-nen, als er nach einiger Zeit mit Schrecken gewahr wurde,daß der Karren seines Schuldners tief im Kothe steckte.Andere Kapitalisten, die dieß ebenfalls bemerkten, folgtenseinem Beispiel, und behielten hartnäckig ihre goldnen

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