eine Schnurre der Herr I-oustio auf dem linken gemachthatte.
Blaffcrt übte vor Zeiten sein Pickclhärings - Talent aufder Storchcrbiihne eines gravitätischen Zahnbrechcrs undWurmdoktors, dessen Famulus und Lockvogel er war. Seinebunte Harlckinsjacke und spitze Kappe, sein schwarzer,gemalter Schnurrbart und seine fröhlichen Schwänke belu-stigten die Jahrmarktsgäste ungemein. Mancher Krankelachte sich über ihn gesund, und schrieb nachher seine Ge-nesung den gekauften Pillen des Charlatans zu. BlaffcrtsSpässc konnten auch noch jetzt, nach einer langen Reihevon Jahren, das Marktschreiergcrüst, wo sie vormals ge-glänzt hatten, nicht verlängncn, und er fand in den Zei-tungen, die er dem Herrn von Pampcl gewöhnlich vorlas,nichts anziehender, als die Ankündigungen der Nniversal-arzneicn und Wundcrcsscnzcn, sammt den damit verwandtenSelbstrczensioncn eitler Schriftsteller, und den Trompctcr-stnckchcn derjenigen Buchhändler, die ihren Kram mit schmet-ternden Tönen ausblasen. Herr von Pampcl hingegengab den einladenden Anzeigen der Pastctenbäckcr und Gar-küche den Vorzug, und ließ sich die Berichte der italieni-schen Kanflcute, daß sic Austern, Kaviar und mehrere solcheLeckereien erhalten hätten, zwei und drei Mal verlesen,ob er gleich bisweilen wegen der Entlegenheit des QrtS,wo dergleichen Schleckcrwcrk zu verkaufen war, nicht diegeringste Hoffnung hatte, etwas davon zu genießen. Erfreute sich auch alle Jahre ans des Hamburger unparteii-schen Corrcspondcnten treuliche Mitthcilung des Küchen-zettels vom Lord-Major-Schmause in London, der beson-ders im Jahr 1805 sehr merkwürdig war, indem er hun-dert Terrinen Schildkrötensuppe, neunzig Schüsseln mitgebratenen Spanferkeln, Fasane», Schnepfen und Trnt-