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schcinlich jetzt eine sehr unbedeutende Nolle spielen »nd einschlechtes Haus machen würde.
Glücklicher, und wohl auch pfiffiger, als der alte Laza-rus, ergriff der neue folgende zufällige Gelegenheit, seinetraurigen Umstände vor der Hand ei» wenig zu verbessern.
Beate rühmte gegen das Ende der Tafel mancherlei Tu-genden ihres Raben, und fragte bei dieser Veranlassung:»Ist Ihnen, mein Herr Referendar, die Anekdote bekannt,daß vor mehrcrn Jahrhunderten ein König von Ungarneine» Naben, der ihm eine» Ring entwandt hatte, imFluge schoß, und, zum Andenken dieses Vorfalls, Dukatenpräge» ließ, die man Nabcu-Dukaten nennt?" —
Thomas hatte nie ein Wort von dieser Geschichte gehört,und antwortcte dennoch rasch: er kenne sic aus dem Grunde,sep aber noch nicht so glücklich gewesen, einen solche» Du-katen zu Gesicht zu bekommen, ob er sich gleich, da er dasSteckenpferd der Münzlicbhabcrci mit Leidenschaft reite, dieäußerte Mühe darum gegeben habe. „Vielleicht kann ichIhren Wunsch befriedigen," sagte Beate, und das war ge-rade der Punkt, nach dem er gezielt hatte.
Sie stand auf und holte aus ihrem Kleinodenschrankcein schwarzes Kästchen, das an Größe und Gestalt einemGcsangbuchc glich. Dafür hielt es auch der lauernde Spe-kulant, und cs war ihm schon bange, der besprochene Du-katen möchte vergessen und wieder ein Lied angestimmt wer-den. Als aber Beate das schwarze Buch öffnete, zeigtesich ein erfreulicher Inhalt, der tausend andern Büchern zuwünschen wäre, »nd sicher den Beifall aller Leser »nd Re-zensenten erobern würde — kur; es war mit den schönstenDukaten gefüllt.
„Potz tausend!" rief der Referendar: „Wer solche Ge-sangbücher hat, der kann mit Lust singen!"