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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
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wicdcr füllte.Wie finden Sic meinen Wein?" sagtesic, und spöttelte wahrscheinlich durch diese Frage, dieansserdcm höchst übcrflüssiig gewesen wäre, weil Thomasschon vorläufig durch Ausleerung einer ganzen Flasche dar-auf geantwortet hatte.Ein köstlicher Burgunder!" riefer begeistert aus, und hielt das Glas gegen das Licht.Er ist nicht Übels" sagte siezaber" und singendführ sic fort:

El» Trlchßein ven den Rebe»Ocr süstcn EwigkeitKann mehr Ergnickung geben,Als dieser eitlen ZeitGestimmte Wollnstffüsse,

Und wer nach jenen strebt,

Tritt unter seine Füße,

Was hier die Welt erhebt.

Mit billiger Ausnahme des Weins!" fiel Kcllcrwurmein.Es wäre doch Sünde, die edle GotteSgabc mit Fü-ßen zu treten."

Diesen Einwurf mußte das fromme Fräulein gelten las-sen. Thomas zechte nun triumphirend noch stärker, undliebäugelte mitunter (wenn Beate, die Augen gen Himmel oder vielmehr nur an die Stnbendeckc richtend, nichtauf ihn Acht gab) mit der aumnthigcn Kammcrjungfcr,die leichtfüßig die Tafel umschwebte und die Geschäfte einesTruchseß und Mundschenken versah.

So befand sich der Schmauser vortrefflich; nur dursteer nicht daran denken, daß er von allen Münzen der Weltverlassen war. Das mischte Galle unter seinen Wein, under dünkte sich der ärmste Lazarus ans Erden, weil er einerDame gegenüber saß, die er für wohlhabender hielt alsden berühmten reichen Mann im Evangclio, der aber wahr-