-oO 76 ex-7-
Neimzelilltes Kapitel.
Abciwlafcl und Tischgespräche. — Der Nabcii, Dukercu.
Beatens gastfreundliche Anstalten ließe» sich indessen nichtübel cm. Sic waltete viel in der nahen Küche, das Feuerprasselte mächtig auf dem Heerde, und der Kredcnztischwnrdc mit einigen Flaschen Wein geschmückt. Die geschäf-tige Martha entschuldigte sich bei dem Referendar, daß sieihn bisweilen allein lasse, und empfahl ihm, mittler Weileznm Zeitvertreib in Arnds ParadieSgärtlcin spazie-ren zu gehen und ein Glas von Epen ers lautererMilch zu kosten. Er mußte denn freilich thnn, als obihm die vorgcschlagcncn Ergößlichkciten trefflich bchagtcn;aber er zog den aus der Küche walleikdc» Duft einesHasenbratens dem Geruch der Paradicöblumen vvr, undtrank im Geiste den Wein ans dem Schcnktische mit star-ken Züge», indem er nur zum Schein aus der papicrncnMilchflasche nippte.
So »erschlich die Zeit bis zum Aufträgen der Suppe.„Komm, Herr Jesu, sep unser Gast, und segne, was dubeschcerct hast!" betete Thomas mit rascher Stimme, machtedem Fräulein eine Verbeugung, und griff nach dem Stuhle;doch er irrte sich in seiner Rechnung, die Sache so zu be-schleunige». Beate, mit dem flüchtige» Stoßreim nichtzufrieden, schüttelte etwas unwillig de» Kopf, verwies den