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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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Warum zweifeln Sic daran?" versetzte Beate.

Weil Jhro Gnaden" antwortete er lächelndmeine Wohnung für die Schulstnbe des Satans erklär-ten."

Gott sep bei uns!" rief das Fräulein, und bekreuztesich.Wie können Sie mir diesen Borwnrf beweisen?"Sehr leicht. Sie beliebten zum Raben zu sagen: Wa-rum entflohst du in die Welt, wo der Satan selber Schulehalt ? Der ehrliche Vogel ist aber, so viel ich weiß,nicht weiter als in mein Zimmer gekommen."

O, wenn das ist," sagte sie,so hätt' ich meinen Lie-dervcrs sehr übel gewählt, und bitt' um Verzeihung."Sie nehmen meinen Scherz zu ernsthaft, gnädigesFräulein! Doch etwas ist an der Sache: cs ward in derThat bei mir Schule gehalten. Der Rabe war Präccptor,schalt mich einen Sünder, und ermahnte mich zur Bußeund Bekehrung."

Deuten Sie das nicht übel, Herr Referendar!" fiel dieBetschwester ein.Das gute Thier spricht so mit allenMenschen, und die meisten würden das ewige Heil ihrerSeele befördern, wenn sie den erbaulichen Zuruf des un-vernünftigen Geschöpfs achteten und befolgten. Aber beiIhnen, Herr Nachbar, war er freilich ganz überflüssig."O nein, meine Gnädige!" seufzte Thomas Kcller-wurmWenigstens heute nicht! Ein weltlich ge-sinnter Freund hatte mich überredet, diese» Abend mit ihmins Schauspiel zu gehn; ich kleidete mich schon dazu an"Ei, ei, Herr von Pampcl!"

Aber die warnende Stimme des trefflichen Naben brachtemich schnell auf bessere Gedanken."

Beate lobte seine Neue, zog dann alle Register ihresEifers gegen das Komödienwesen, und sang nach diesemVorspiele: