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„Glatt und kahl heraus! Und cr war bestimmter Uni-versalerbe." —
„O, wie hart!" seufzte der Schalk. „Ich beklag' ihnvon Herzen. Sic wird sich aber wohl wieder mit ihmaussöhncn, wenn ihm nicht etwa schon ei» Erbschleicher dieSchuhe ausgetreten hat." —
Bei diesem Schlag auf den Strauch fuhr die angenehmeNachricht heraus: das Fräulein scv gegen den jungen Stu-tzer unversöhnlich aufgebracht, habe jedoch zur Zeit nochkeinen andern Erben gewählt, sondern werde wahrscheinlichihr ganzes Vermögen einer Kirche vermache».
„Keinen Pfennig soll der Stcinklumpcn haben!" dachteder Referendar, und steckte geschwind seinen steifen Zopfin das finstre Gcfängniß eines großen Haarbentcls, umrecht ehrbarlich vor dem Fräulein zu erscheinen. Zum Un-glück befand sich gerade sein einziges Paar Schuhe in derKur eines Schnharztcs: cr mußte daher seine Aufwartungin Stiefeln machen, und gewann so das Ansehen einesförmlichen Spießbürgers. Das Mädchen trieb ihn, als sicjetzt mit einander fortgingcn, spottend und lachend wieeinen Fastnachtsnarrcn vor sich her.