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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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kehrte mit ihm zurück. All- Versuche, sich dieser lästigenGesellschafterin zu entledigen, waren verunglückt. Sie setztesich neben ihn auf den Sopha und bot ihm Trotz, sic zuvertreiben.

Indem er nnn auf ein wirksames Bannmittcl sann, über-raschte ihn der Besuch eines Naben, der durchs offene Fen-ster hcrcinflog, sich zu seinen Füßen niedcrlicß und ihmstarr ins Gesicht sah.Was willst du, schwarzer Spitz-,bube?" fragte der mürrische Referendar:Hier kommst dufalsch an; bei mir gibt's nichts zu mausen!" Der Nabethat den Schnabel auf und verantwortete sich mit vielerGeschwätzigkeit; aber er schnarrte sein Kaudcrwälsch so un-deutlich , daß man kein Wort davon verstand. Thomaslachte ihn aus. Der Redner griff sich nun stärker an.Du Sünder!" rief er sehr vernehmlich:Du Sün-der! ihn Bnße! bekehre dich!" Der Referendarstannte über diese Bnßprcdigt; und indem sic der geflü-gelte Schwarzrock wiederholte, klopfte jemand an die Tbür.Der Vogel that wie zu Hause und rief:Herein!" Daerschien ein junges, artiges Mädchen, neigte sich zierlichund sagte:Verzeihen Sie, Herr von Pampel, daß ichdiesen Ausreißer bis in Ihr Zimmer verfolge. FräuleinWimmcrling, meine Herrschaft, die Ihnen gegenüber wobnt,ist seinetwegen in Angst und Sorgen, und wird Ihnensehr verbunden sepn, wenn Sic ihn auslicfcrn."

Mit Vergnügen!" sagte Thomas Kcllerwnrm.Abcrsctzcn Sic sich doch einen Augenblick, mein schönes Kind!Sic rauben mir sonst die Ruhe."

Das Mädchen lächelte, setzte sich und hob den Flüchtling,der sich sogleich fangen ließ, anfihrcn Schooß. Herr Thomasschmunzelte um sie herum, und erlaubte sich, sie sanft aufdie Backen zu klopfen.Du Sünder!" rief der Rabe,